Rudelfamilie

Auslastung als Belastung- ein Denkfehler der Hundeszene

Was denken Sie, wie viel Stunden Schlaf braucht ein Hund? Neuste Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der Hund genauso viel Schlaf braucht wie eine Katze, nämlich 17-22 Stunden!!! 

Bekommt er dieses grundlegende Bedürfnis nicht erfüllt, wird er zuerst unruhig und bleibt die Belastung dauerhaft bestehen, kann er sogar Aggressionen entwickeln.
Und der Trainer? Der erzählt Ihnen der hyperaktive Hund sei nicht „ausgelastet“ und bietet Ihnen und ihrem überreizten Hund immer mehr Aktion an. Aber glauben Sie uns nicht, schauen Sie doch einmal selbst auf einem Agility Turnier vorbei, dann können Sie sich ein Bild davon machen, ob diese Hunde ausgelastet oder belastet wirken.

Mit Dauerbespaßung und Co., die meist nur aus schlechtem Gewissen des Halters passieren, tun wir dem Hund oft nichts Gutes. Sie können noch so viel Trainieren oder durch die Gegend rennen, doch Schlafen und Entspannen kann man nicht konditionieren. Legen Sie den Hund z.B. ins Kommando Platz, ist das ein Übung und der Hund erwartet Belohnung für die Ausführung oder Bestrafung  für Ungehorsam. Der Hund ist also permanent empfangsbereit.

Kein Schäfer der Welt macht im Winter Hundesport, weil seine Border Collies ja nun keine „Arbeit“ haben. Überhaupt arbeitet ein Hütehund im Sommer beim Schäfer nur wenige Minuten und den Rest döst er nur vor sich hin. Alles andere würde ja auch keinen Sinn machen, denn der Stress permanent gejagt zu werden, hätte negative Auswirkungen auf die Schafe, also auch auf den Verdienst des Schäfers. Außerdem braucht der Schäfer Mitarbeiter, auf die er sich verlassen kann und keine überdrehten Hibbelhunde. Er weiß, dass er auch länger an einem Arbeitshund hat, ist dieser entspannt und dadurch gesünder.

Sie fragen sich nun also wie das gehen soll mit der Ruhe für den Hund? Werden Sie Teil der Rudelfamilie, denn seit 2006 arbeiten nach diesem Grundsatz. Was nutzt Ihnen wenn ihr Hund Salto Mortale kann, Ihnen aber nicht vertraut?!

Kommunikationstraining für Hund und Mensch.

Vom Monolog zum Dialog

Kommunikation ging bisher nur vom Menschen aus und beschränkte sich darauf, dem Hund Kommandos zu geben. In der Rudelfamilie lernen Sie auch hin zu sehen, was ihr Hund Ihnen zu sagen hat und sie werden erstaunt sein, wie viel das ist. Durch die Übersetzung des Hundes und seinen Bedürfnissen, erlangen Sie ein tiefes Verständnis für Ihren besten Freund. Aus vielen rätselhaften Fehlverhalten wird durch den Wechsel des Blickwinkels meist einfach logisches Fellverhalten. Es macht immer wieder Spaß zu erleben, wie viel entspannter Menschen und ihre Hunde unsere Räume verlassen, wenn wir zwischen beiden vermitteln durften.roteampel

Warum umständlich, wenn es auch natürlich geht?

In der Rudelfamilie lernen Sie Ihren Hund zu führen, statt ihn nur zu dressieren, denn dann klappt’s auch beim nächsten Hasen. Führung können Sie sich weder erkaufen, noch erzwingen, Sie verdienen sie sich. Wir zeigen Ihnen gerne, wie ein artgerechtes Hundeleben aussieht und wie Sie ein Teil davon werden.

Trainieren Sie noch, oder leben Sie schon?

Wir freuen uns, Ihnen „hündisch“ beizubringen. Sie werden die Leichtigkeit und Klarheit der Natur genießen und diese im Umgang mit dem Hund gerne leben. Sie sind mehr als nur ein Futterspender und Ihr Hund nicht bloß ein Befehlsempfänger- er ist Ihr bester Freund und hier werden Sie auch zu seinem. Denn auch ihr Hund ist von Natur aus auf Kooperation, nicht auf Konkurrenz ausgelegt.

Werden Sie und Ihr Hund Mitglied der Rudelfamilie, wir freuen uns auf Sie!